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Kunst/Kunsthandwerk · Plastik

Inventarnummer: Pl.1003

Abbildung

Plastik

Oeser, Adam Friedrich (1717-1799), Leipzig (Bildhauer)
1774 (um)
Leipzig
Grundplatte Granit
Stuckmasse, vergoldet
weißer u. farbiger Marmor
H: 101,2 cm
B: 33 cm
T: 33,5 cm

Beschreibung

Verkleinerte Nachbildung von Oesers Leipziger Denkmal für Christian Fürchtegott Gellert. Das Denkmal zeigt Gellerts von einem Lorbeerkranz umranktes Profilbildnis, angebracht auf einem abgebrochenen Säulenstumpf, der das jähe Ende des Lebens symbolisiert. Bekrönt wird die Säule von einer Urne und trauernden Kindern. Granit, weißer und farbiger Marmor, vergoldeter Stuck
Verkleinerte Nachbildung von Oesers Leipziger Denkmal für Christian Fürchtegott Gellert. Das Denkmal zeigt Gellerts von einem Lorbeerkranz umranktes Profilbildnis, angebracht auf einem abgebrochenen Säulenstumpf, der das jähe Ende des Lebens symbolisiert. Bekrönt wird die Säule von einer Urne und trauernden Kindern.

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GOS-Nr. ps000208

Ständige Ausstellung im Alten Rathaus
1. Etage: Leipzig original

Katalogtext

Gellert-Denkmal

Originalmodell (?)

Adam Friedrich Oeser (1717-1799)

Leipzig, um 1774

Granit, weißer und farbiger Marmor, vergoldeter Stuck

H 101,2 cm

Inv.-Nr.: Pl. 1003

Das Denkmal für den Dichter und Gelehrten Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769) entstand 1774 im Auftrag des Verlegers Johann Wendler. Gellert lebte und lehrte in Leipzig und war zu seiner Zeit ein viel gelesener Dichter von nationaler Bedeutung und Bekanntheit, dessen Beisetzung in Leipzig 1769 unter größter Anteilnahme der Bevölkerung stattfand.

Das Denkmal zeigt Gellerts von einem Lorbeerkranz umranktes Profilbildnis, angebracht auf einem abgebrochenen Säulenstumpf, der das jähe Ende des Lebens symbolisiert. Bekrönt wird die Säule von einer Urne und trauernden Kindern.

Wendler hatte das Denkmal bei Oeser für seinen privaten Garten bestellt. Nach seinem Tod stand es eine Zeitlang in einem Garten der Universität, danach auf dem Schneckenberg. Beim Abtransport von dort zerfiel es. 1909 entstand aus Anlass des 500-jährigen Universitätsjubiläums die Nachbildung in der Grünanlage an der Schillerstraße, die heute noch dort steht. Die verkleinerte Fassung des Museums, von der älteren Forschung immer als Originalmodell bezeichnet, befand sich bis 1910 in der Stadtbibliothek.

Die empfindsame Stilhaltung des Denkmals, die klassizistische Kombination von Säule und Urne mit den trauernden kindlichen Grazien rief unter den Zeitgenossen große Begeisterung hervor. So schrieb z. B. Goethe ein Gedicht über das Denkmal. Zahlreiche Nachbildungen aus Porzellan entstanden.

Ulrike Dura, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig

Lit.: Voerkel, Stefan, in: LEIPZIG. STADT DER WA(H)EN WUNDER 1997, S. 270 f; John, Timo: Adam Friedrich Oeser (1717-1799). Studie über einen Künstler der Empfindsamkeit, Beucha 2001, S. 150-152.

English

Monument for the poet and scholar Christian Fürchtegott Gellert, citizen of Leipzig.

Ausstellungsthema

Architektur und Gärten im 18.Jahrhundert
Gärten und Parkanlagen

>> Weitere Objekte

Erwähnung / Bezug

Gellert, Christian Fürchtegott (Erwähnte Person)
Gellert, Christian Fürchtegott (Dichter, Schriftsteller) (Abgebildete Person)

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